Meldungen 2022

Erfolge für junge Streicherinnen

Aus dem 3. Young Ludwig Jugendmusikwettbewerb des Julius-Stern-Instituts (UdK Berlin) und der Internationalen Beethoven Gesellschaft (Berlin), der vom 29.9. bis 2.10. in der Universität der Künste Berlin ausgetragen wurde, sind zwei Schülerinnen des IFF und VIFF als Preisträgerinnen hervorgegangen:

Charlotte Melkonian (Violoncello, Vorklasse des IFF, Klasse Prof. Leonid Gorokhov) erhielt in der I. Altersgruppe den 1. Preis.
Lea Jonscher (Violine, Frühstudierende, Klasse Prof. Ina Kertscher) gewann in der III. Altersgruppe den 2. Preis.

WESPE-Preise für Frühstudierende

Levi Enns, Simon Rühlmann, Malika Schulze und Fabian Tavernise, Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF), sowie die IFF-Alumni Yuma Kruse, Jungstudent, und Florian Albrecht, Bachelorstudent, beide HMTMH, sind beim diesjährigen „Wettbewerbsfestival der Sonderpreise WESPE“ mit Sonderpreisen ausgezeichnet worden.

In der Kategorie „Beste Interpretation eines Werks der Klassischen Moderne“ gewannen Malika Schulze (Violine, Klasse Prof. Ina Kertscher) und Levi Enns (Violoncello, Klasse Jorin Jorden) je einen Preis der Hindemith Stiftung und das Duo Simon Rühlmann (Klarinette, Lehrer Matthias Mauerer, Göttingen) und Fabian Tavernise, Klavier (Klasse Prof. Martin Brauß) einen Preis der Harald-Genzmer-Stiftung.

Yuma Kruse (Violoncello, Klasse Prof. Christiane Aydintan) und Florian Albrecht (Klavier, Klasse Prof. Christopher Oakden) wurden mit einem Preis des Verbands deutscher Musikschulen e. V. (VDM) in der Kategorie „Beste Interpretation eines eigenen Werks“ für die Interpretation des Stücks „childish dreams“ von Yuma Kruse ausgezeichnet. Florian Albrecht erhielt außerdem zusammen mit seiner Duopartnerin Anna-Tessa Timmer (Violoncello, Berlin) für die „Beste Interpretation eines Werks einer Komponistin“ einen Preis des Bundesministeriums für Familie, Senioren und Jugend.

Der Spezialwettbewerb WESPE steht ausgewählten Bundespreisträger*innen von „Jugend musiziert“ offen und lädt zur Auseinandersetzung mit noch nicht aufgeführten, weniger bekannten oder besonders schwierig zu interpretierenden Werken ein. Das Wochenende der Sonderpreise 2022 fand am 23. und 24. September in Schwerin statt.

Erfolge für Frühstudierende des IFF

SchülerInnen aus der Klasse von Prof. Elena Levit waren beim Thürmer Klavierwettbewerb erfolgreich. Le Tien Nguyen (Vorklasse des IFF) gewann den 1. Preis in der Altersgruppe 2, Mariia Kravchuk (Frühstudium) war mit dem 2. Preis (der 1.Preis wurde nicht vergeben) in der Altersgruppe 3 erfolgreich und Tianrun Jin (Frühstudium) wurde in der Altersgruppe 4 mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Der Wettbewerb fand vom 9. bis 11. September in Bochum statt.

Die Frühstudentin Hanxi Huang aus der Klasse von Prof. Roland Krüger gewann beim Wettbewerb „MozArte International Piano Competition“ in der Kategorie „Young Professionals“ den 2. Preis. Der Wettbewerb fand vom 3. bis 11. September in Aachen statt.

Trauer um Lars Vogt

Mit großer Bestürzung haben wir vom Tode von Lars Vogt erfahren.
Als Künstler, Kollege und Lehrer war er eine der seltenen Musikerpersönlichkeiten, die man nicht nur verehrt, sondern auch geliebt hat.
Wir werden Lars nicht vergessen und ihm immer ein dankbares und ehrendes Andenken bewahren.
Im Namen seiner IFF-Studierenden und für das gesamte Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF)
Prof. Martin Brauß

Honorarprofessur für Olga Tchipanina

Olga Tchipanina hat eine Honorarprofessur für ihre langjährige hervorragende und verdienstvolle Arbeit als Theoriedozentin im VIFF erhalten.
Wir freuen uns mit ihr und gratulieren herzlich!
Prof. Martin Brauß

Konzert beim Heidelberger Frühling

Mert Yalniz, IFF-Alumnus und Jungstudent in der Klavierklasse von Prof. Igor Levit, wurde vom Heidelberger Frühling beauftragt, im Rahmen des Konzertformats „Standpunkte.LAB“ eine eigene Komposition aufzuführen, die sich unter dem Thema „In memoriam Frederic Rzewski“ mit dessen monumentalem Variationszyklus „The People United Will Never Be Defeated“ auseinandersetzt.

Angeregt durch Igor Levits Interpretation dieses Werkes schrieb Mert ein eigenes Stück für Kammerensemble. Wie Rzewski ging es auch ihm darum, Zusammenhalt und die Wichtigkeit von Gemeinschaft kompositorisch umzusetzen. Er kommt dabei zu einem künstlerischen Ergebnis, das zwar inspiriert ist durch das große Vorbild, sich aber doch einer ganz ihm eigenen musikalischen Phantasie und Tonsprache verdankt.

Aufgeführt wurde dieses 45-minütige Werk am 2. April 2022 in Heidelberg von einem Instrumentalensemble, das vornehmlich aus IFF-Alumni bestand und vom Komponisten am Klavier geleitet wurde.

Sonderpreise für Frühstudierende des IFF und VIFF

Frühstudierende des IFF wurden für besondere Begabungen und Leistungen im 59. Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2022 mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Malika Schulze (Violine, Klasse Prof. Ina Kertscher) erhielt für die „beispielhafte Interpretation des Werkes eines lebenden Komponisten/einer lebenden Komponistin“ den Hans Sikorski-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben in Höhe von 1.500 Euro. Malika spielte den 4. Satz (Volubile) aus „Sei capricci" von Salvatore Sciarrino.

Das Trio mit Sofija Pavlenko (Violine, Klasse Prof. Ina Kertscher), Levi Enns (Violoncello, Klasse Jorin Jorden) und Tianrun Jin (Klavier, Klasse Prof. Elena Levit) bekam den von der Hummel-Gesellschaft-Weimar e. V. vergebenen Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes des Komponisten Johann Nepomuk Hummel (1778–1837) in Höhe von 1.000 Euro.

Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben für herausragende Leistungen erhielten in der Kategorie „Solo“ Nathalie Lewis (Violine, Schülerin von Prof. Krzysztof Wegrzyn), in der Kategorie „Duo“ Nepheli Elsas (Klavier, Schülerin von Chryssoula Iliadi) und Jannes Wald (Saxophon, Schüler von Dominik Löhrke) und in der Kategorie „Ensembles“ die Schwestern Anna (Violoncello) und Irene Berzosa Lévano (Klavier, Schülerin von Prof. Wolfgang Zill) mit ihrer Triopartnerin Amélie Scharf (Blockflöte, extern).

Jugend musiziert Bundeswettbewerb 2022

Frühstudierende des IFF und VIFF sowie IFF-Alumni wurden beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2022 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

1. Preis für Babett Lehnert

Babett Lehnert, Frühstudentin am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF), Klasse Prof. Roland Krüger, hat sich beim Internationalen Bitburger Klavierwettbewerb in ihrer Altersgruppe den 1. Preis mit Höchstpunktzahl erspielt. Der Wettbewerb fand vom 6. bis 8. Mai in Bitburg statt.

Jugend musiziert Landeswettbewerb 2022

Frühstudierende des IFF und VIFF sowie IFF-Alumni wurden bei den Landeswettbewerben Jugend musiziert 2022 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Erfolge für IFF-Alumna Sara Göbel

Sara Göbel, Bachelorstudentin in der Violinklasse von Prof. Ulf Schneider, ist als Stipendiatin in das Cusanuswerk aufgenommen worden. Die Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk ist das Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche und eines der 13 staatlichen Begabtenförderungswerke der Bundesrepublik Deutschland.
Das Auswahlverfahren setzt sich aus einer Vorauswahl anhand schriftlicher Unterlagen sowie zwei Vorstellungsgesprächen und einem Vorspiel in der Musikhochschule Köln zusammen.
Die Stipendiat*innen erhalten eine finanzielle Förderung in Form eines monatlichen Grundstipendiums sowie einer Studienkostenpauschale. Hinzu kommt ein umfangreiches ideelles Förderungsprogramm mit einer Vielzahl an interdisziplinären Bildungsveranstaltungen, individueller Beratung sowie Unterstützung bei Auslandsaufenthalten.

Beim 29. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds vom 25. bis 27. Februar 2022 in Hamburg erspielte sich Sara Göbel eine Violine von Stefan-Peter Greiner (Bonn, 2005).
Der Deutsche Musikinstrumentenfonds ist ein im Jahr 1993 in gemeinsamer Initiative mit der Bundesrepublik Deutschland gegründetes Projekt der Deutschen Stiftung Musikleben. Vor allem dank zahlreicher Treugaben aus Privatbesitz hält der Deutsche Musikinstrumentenfonds derzeit über 200 Instrumente für den hochbegabten Streichernachwuchs bereit. Die Geförderten erhalten die Instrumente leihweise zunächst für ein Jahr, können diesen Zeitraum aber mit weiteren erfolgreichen Vorspielen bis zum Erreichen des 30. Lebensjahrs verlängern oder sich um ein noch besseres Instrument bewerben.

Bundespreise "Jugend komponiert" 2022 für Julian Becker und Tjarbe Björkson

Beim Bundeswettbewerb "Jugend komponiert" 2022 der "Jeunesses Musicales Deutschland" wurden Julian Becker (IFF-Alumnus) und Tjarbe Björkson (IFF-Alumnus und Jungstudent bei Gordon Williamson) jeweils mit einem Bundespreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Stipendium für die Teilnahme an der Kompositionswerkstatt auf Schloss Weikersheim im August 2022.
Der Bundespreis "Jugend komponiert" ist die höchste Auszeichnung für junge Komponierende in Deutschland.

Hanxi Huang gewinnt in Graz

Hanxi Huang, IFF (Klasse Prof. Roland Krüger) hat beim 7. Internationalen Béla Bartók Klavierwettbewerb in Graz in der Altersgruppe III einen 1. Preis gewonnen. Der Wettbewerb fand vom 29. Januar bis 6. Februar 2022 in den Räumen des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums Graz statt.

Solo-Stelle für Raul Maria Dignola

Der 22-jährige IFF-Alumnus Raul Maria Dignola hat das Probespiel für die Stelle des Solohornisten bei der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford gewonnen. Er tritt die Stelle im März dieses Jahres an und schließt im Sommer sein Bachelorstudium ab.

 

Zuletzt bearbeitet: 06.10.2022

Zum Seitenanfang