Boettger-Soller, Kimberley

Kimberley Boettger-Soller, Mezzosopran

Kimberley Boettger-Soller, Mezzosopran, wurde mit 14 Jahren in das Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover aufgenommen. Im Hauptfach Gesang erhielt sie Unterricht von Prof. Gudrun Schröfel. Von 2008 bis 2015 studierte sie an der Universität der Künste-Berlin bei Prof. Julie Kaufmann, Prof. Axel Bauni und Eric Schneider. Ihre szenische Ausbildung erhielt sie u. a. bei Prof. Dagny Müller und Prof. Frank Hillbrich. Während ihres Studiums war sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und im Förderprogramm Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V. Meisterkurse bei Prof. Hedwig Fassbender und Prof. Elisabeth Glauser ergänzten ihre Ausbildung.

Mit 18 Jahren sang sie konzertant die Partie der „Dido“ von Henry Purcell mit dem Göttinger Barockorchester. Ihr erstes Engagement erhielt sie 2011 beim Festival Opera Barga in der Toskana unter der Leitung von Federico Maria Sardelli. 2015 war sie als Cherubino in Mozarts Le Nozze di Figaro bei der Jungen Oper Schloss Weikersheim unter der Leitung von Bruno Weil zu sehen. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie am Landetheater Niederbayern fest angestellt.

Als Konzertsängerin sang sie unter anderem mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Karl Heinz Steffens im Mannheimer Rosengarten. Mit ihrer Duopartnerin Melissa Gore gewann sie den 2. Preis beim Paula Salomon Lindberg Wettbewerb "Das Lied" 2013 in Berlin und 2015 den 1. Preis "Liedduo" beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Franz Schubert und Die Musik der Moderne in Graz. Als Stipendiatin des MozartLabor 2016 war sie mit zuletzt im Rahmen des Würzburger Mozartfestes im Fürstensaal der Würzburger Residenz neben Kit Armstrong u. a. zu hören. Regelmäßig gibt sie Liederabende deutschlandweit, in Italien und Großbritannien.

Weitere Informationen: www.kimberleyboettgersoller.jimdo.com 

 

 


Kimberley Boettger-Soller über ihr Frühstudium im IFF:

Für die Zeit im IFF-Institut bin ich sehr dankbar. Viele Möglichkeiten sind durch diese frühzeitige Bildung entstanden. So durfte ich z. B. während meines Studiums als Tutorin für Gehörbildung arbeiten. Abgesehen von dem kleinen Zuverdienst habe ich so unglaublich viele junge Künstler kennengelernt, die ich nun immer wieder treffe. Außerdem konnte ich mich mit meiner im IFF erworbenen Vorbildung früh vom strengen Lehrplan befreien und mich auf Wettbewerbe konzentrieren. So habe ich meine Duopartnerin Melissa Gore getroffen, mit der ich immer wieder Liederabende gebe. Diese gehören zu den Höhepunkten in meinem künstlerischen Leben. Auch von meinen IFF-KommilitonInnen höre ich immer wieder. Viele von ihnen sind etablierte und kreative Musiker geworden.  

 

Zuletzt bearbeitet: 22.10.2016

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