Disselhorst, Leonard

Leonard Disselhorst, Violoncello

Leonard Disselhorst, geboren 1990, erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von 7 Jahren. 
Von 2006 bis 2009 absolvierte er ein Frühstudium am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) an der Musikhochschule Hannover. Er studierte bei Prof. Martin Ostertag an der Hochschule für Musik Karlsruhe und ist seit 2015 Student bei Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin. Meisterkurse u. a. bei Wolfgang Boettcher, Steven Isserlis und Philippe Muller ergänzen seine musikalische Entwicklung.

Mit dem vision string quartet studiert er beim Artemis Quartett in Berlin und bei Günter Pichler an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid. Leonard gibt sowohl als Solist als auch als Kammermusikpartner regelmäßig Konzerte im In- und Ausland und ist regelmäßiger Gast bei zahlreichen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Lucerne Festival und dem PODIUM Festival. Er war Mitglied im Bundesjugendorchester und spielte unter bedeutenden Dirigenten wie Sir Dennis R. Davies und Sir Simon Rattle. Radioaufnahmen entstanden u. a. beim SWR, NDR, dem rbb und Deutschlandradio Kultur.

Leonard war vielfacher 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" sowie Preisträger beim Internationalen Hindemith Wettbewerb, zuletzt mehrfach beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin sowie Gewinner des renommierten Concours de Genève.

Er ist Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Stiftung Villa Musica Rheinland Pfalz. Leonard spielt auf einem Cello von Joseph Gagliano, Neapel 1720, verliehen durch die Deutsche Stiftung Musikleben.

 

 

Leonards Rückblick auf die Zeit im IFF:

"Das IFF hat mir sehr viel Neues und Interessantes in mein Leben gebracht. Einerseits ein erheblicher Mehraufwand, da ich immer von Kassel aus jede Woche mit dem Zug nach Hannover fahren musste, der allerdings erstaunlich gut mit Schule zu vereinbaren war; andererseits eine so einschneidende Phase in meinem Leben, die mir unendlich viele musikalische Erfahrungen eingebracht hat.  Es hat mir immer großen Spaß gemacht, die verschiedenen Unterrichtsangebote, (allem voran das Dirigieren!) nutzen zu dürfen. Vor allem ist es toll, dass ich so gute Freunde gefunden habe, die mit mir auf einer Linie stehen und mit denen ich noch immer in sehr gutem musikalischen Kontakt stehe und weiterhin stehen werde. Das IFF hatte für mich einen hohen Stellenwert in meinem Frühstudium und hat mich in meiner musikalischen Entwicklung sehr viel weiter gebracht.

Es bleibt für mich einmalig und unvergesslich!"

 

Zuletzt bearbeitet: 16.02.2017

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