Dörken, Danae

Danae Dörken, Klavier

Danae Dörken, Klavier, * 1991 in Wuppertal geboren. Bereits mit fünf Jahren war sie vom  Klavierspielen fasziniert. Von 2003-2006 war sie im IFF.

Von der Welt als “Poetin am Konzertflügel” beschrieben, gehört Danae Dörken mittlerweile zu den meist gefragtesten Solisten ihrer Generation. Sie ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie dem Kissinger Sommer, den Schwetzinger Festspiele, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Kammermusikfestival "Spannungen" in Heimbach und hat eine Leidenschaft nicht nur für Rezitale, sondern auch für die Kammermusik entwickelt.  So ist sie bereits gemeinsam mit Künstlern wie Lars Vogt, Gustav Rivinius, Christiane Oelze, Carolin Widmann und Katia & Marielle Labèque aufgetreten.

Obwohl erst 21 Jahre alt, hat Danae Dörken bereits Klavierkonzerte und Rezitale in den bedeutendsten Sälen wie der Philharmonie Köln, der Philharmonie Essen, dem Konzerthaus Berlin, dem Robert-Schumann-Saal, dem Sendesaal Bremen, der Laeiszhalle Hamburg, der Tonhalle Düsseldorf, der Alten Oper Frankfurt und dem Beethoven-Haus Bonn gespielt. Sie hat weiterhin unter anderem Live-Sendungen für den WDR 3, den SWR 2 und den NDR Kultur aufgenommen und wurde von den Fernsehsendern Arte, 3sat und BR gefilmt. Für ihre im Dezember 2012 bei ARS veröffentlichte Debüt CD mit Werken von Leoš Janáček erhielt sie einstimmiges Kritikerlob.

In Wuppertal im August 1991 geboren, wuchs Danae Dörken in einer deutsch-griechischen Familie auf, erhielt im Alter von 5 ihren ersten Klavierunterricht bei Marina Kheifets und gewann nur 6 Monate später ihren ersten Klavierwettbewerb. Seitdem erhielt sie bereits zahlreiche Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben. Beim „International Competition for Young Musicians“ in Enschede, Niederlande, wurde eigens für ihre herausragenden Leistungen als jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs der „Prix Unique“ eingeführt, der seitdem jedes Jahr vergeben wird.

Im März 1999 lernte sie vor einem Konzert in der Tonhalle in Düsseldorf den berühmten Geiger und Dirigenten Yehudi Menuhin kennen, wohnte einer Orchesterprobe mit ihm bei und wurde eingeladen, ihm vorzuspielen. Menuhin war so begeistert von der jungen Pianistin, dass er anbot, sie persönlich zu fördern.  Leider verstarb er kurz nach diesem Treffen, doch Ende 2002 nahm Danae Dörken an einem Meisterkurs beim renommierten Klavierpädagogen Karl-Heinz Kämmerling teil, der sie sofort danach einlud, in seine Klasse einzutreten und sie seitdem bis zu seinem Tod im Jahr 2012 unterrichtete. Ihre Ausbildung setzt sie nun bei ihrem jetzigen Lehrer Lars Vogt fort.

Zusätzlich zu ihrem zweiten Hobby, dem Tanzen, dem sie leidenschaftlich nachgeht, engagiert sich Danae Dörken stark für Jugendmusikprojekte, wie zuletzt  „Rhapsody in School“.

 

 

Danae Dörken schreibt über ihre Zeit im IFF:

"Mit 12 Jahren kam ich in das Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) und habe drei Jahre dort verbracht.

Schon gleich am Anfang gefielen mir das positive Klima und die lockere Atmosphäre, die dort herrschen. Obwohl ich noch so jung war, wurde ich als Musikerin ernst genommen und das Verhältnis zwischen Professoren und Studenten beruhte auf einer freundschaftlichen Basis, was schon bald zu einem vertrauten Umgang führte, der den Lernprozess natürlich förderte.

Das IFF verbinde ich persönlich nicht nur mit einer großen Bereicherung meines musikalischen Wissens, sondern auch mit einem einmaligen sozialen Umfeld. Ich habe während der sechs Semester dort tolle Leute kennengelernt, die alle zusammen ein sehr besonderes und förderndes Umfeld für mich waren und mit denen ich heute noch größtenteils Kontakt habe.

Immer in Erinnerung bleiben werden mir die Ausflüge des IFF nach Neustadt und in den Harz, wo ich immer eine Menge erlebt habe - angefangen beim Kennenlernen anderer Aspekte der Musik (z. B. Improvisationsworkshops) bis hin zu Schneeballschlachten mit den Professoren.

Das IFF war ein Erlebnis, das ich auf alle Fälle nicht hätte verpassen wollen!"

 

 

 

Zuletzt bearbeitet: 19.11.2013

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