Mirkhoshhal, Nima

Nima Mirkhoshhal, Klavier

Früh zeigte sich seine Begabung und das Interesse an der Musik, so hatte er sich z. B. als kleines Kind stundenlang in sein Zimmer eingeschlossen und auf Töpfen zum Takt der Musik getrommelt.

Seinen ersten Klavierunterricht erhielt Nima Mirkhoshhal im Alter von fünf Jahren von der Klavierpädagogin Katrin Ahnsehl in Lüneburg, wo er schon mit sechs Jahren einen Preis beim Internationalen Grotrian-Steinweg-Wettbewerb in Braunschweig gewann. Von 2010 bis 2015 war er Schüler von Hinrich Alpers.

2011 bestand er die Aufnahmeprüfung für das Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) und war bis 2014 dort Frühstudent und von 2014 bis 2015 Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Regelmäßige Begleiter und Impulsgeber sind Ewa Kupiec, Dae-Jin Kim, Einar Steen-Nökleberg und Jerome Lowenthal, bei denen er ebenfalls regelmäßig Meisterkurse besucht.

Nima Mirkhoshhal ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, dazu gehören z. B. der 1. Preis beim Internationaler-Grotrian-Steinweg-Wettbewerb 2012 und 2013, der KMN-Konzertpreis beim VII. Internationalen Musikwettbewerb für die Jugend in Oldenburg 2013. 2014 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert und darauf folgend den WDR3-Klassik-Preis in Münster. 2015 wurde er nach einem langen Auswahlverfahren beim Cleveland International Piano Competition
(CIPC) als einziger Deutscher zugelassen.

Seine rege Konzerttätigkeiten als Solist und Kammermusiker führte ihn bereits nachDeutschland, Österreich, Iran und Amerika und in Konzertsäle, wie die Hamburger Laeiszhalle, das Detmolder Konzerthaus, zum Gasteig München und Wiener Saal des Mozarteums . Nima Mirkhoshhal trat auch bei zahlreichen Festivals auf, wie der Oldenburger Promenade, den Bad Harzburger Musiktagen, der Musikwoche Hitzacker und im Kloster Medingen bei „Junge Pianisten im Kloster Medingen“, beim „Musikalischer Sommer“ und ein Recital bei den Salzburger Festspiele, die ein Highlight in seiner Konzerttätigkeit bilden. Als Solist trat er mit dem Wratislavia Chamber Orchestra aus Polen, der Studentischen Philharmonie Hannover und dem Uelzener Kammerorchester auf. Ebenso sind regelmäßig Rundfunkaufnahmen und Übertragungen bei NDR, WDR und anderen Sendern durchgeführt und aufgezeichnet worden.

Nima Mirkhoshhal spielt ebenfalls ebenfalls regelmäßig Kammermusik, so ist er z. B. Bundespreisträger 2013 in der Sparte Kammermusik. Zudem hatte er auch mit namhaften Musikern/Ensembles zusammengespielt wie Andrej Bielow, Adrian Brendel, dem Faustquartett und dem Minguet Quartet. Im Frühjahr 2018 gründete er mit seinen Freunden Till Müller und Cornelia Emmert das "Arthos Trio", was sich schnell in die jungen Ensembles etabliert hat.

Ein ebenso wichtiger Bestandteil seiner Arbeit ist der Aspekt der Musikvermittlung, so hält er regelmäßig Vorträge vor seinen Konzerten und veranschaulicht das gespielte Programm und geht regelmäßig in Schulen und begeistert junge Kinder für Musik.
Nima Mirkhoshhal ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, er wurde 2016 dort
mit Carl-Heinz Illies Stipendium ausgezeichnet.

Seit Oktober 2015 lebt Nima Mirkhoshhal in Köln, um bei dem Pianisten Pierre-Laurent Aimard an der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu studieren und seine pianistische Ausbildung fortzusetzen. 


Nima Mirkhoshhal
schreibt über das Frühstudium im IFF:

"Es war etwas Wunderbares und Beflügelndes, seit ich die Aufnahmeprüfung für das IFF bestanden hatte. Endlich mit Gleichgesinnten zusammen sein zu dürfen, die einen nicht komisch anschauen, wenn man sagt, dass man Musik machen würde. Abgesehen davon war die Bereicherung, die ich durch die Zeit bekommen habe, enorm: Viele neue Leute habe ich kennengelernt, die mich bis heute noch begleiten und es hoffentlich noch weiter tun werden. Natürlich nicht zu vergessen ist das musikalische Wissen, was ich mir aneignen durfte und konnte. Vieles lässt sich gar nicht genau in Worte fassen, ich kann nur sagen, dass es eine unvergessliche Zeit für mich war und ich es auf keinen Fall missen wollen würde. Dieser Lebensabschnitt wird für mich immer in Erinnerung bleiben, und zwar in positiver."

 

 

 

Zuletzt bearbeitet: 08.04.2019

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