Sournatcheva, Maria

Maria Sournatcheva, Oboe

Maria Sournatcheva, Oboe, * 1988 in Moskau, besuchte ab dem 6. Lebensjahr die Gnessin-Musikschule mit Unterricht in Klavier und Blockflöte. Ein Jahr später verlegte sie den instrumentalen Schwerpunkt auf Oboe.

1997 gewann Maria den 1. Preis des Wettbewerbs „Nikolaj Rubinstein und die Moskauer Musikschule“ – anschließend den 2. Preis des TV Wettbewerbs „Junge Musiker Moskaus“.

1999 war sie Preisträgerin des Wettbewerbs „Veo-Veo-International“ des Spanischen Fernsehens. Auf Einladung der Spivakov Stiftung reiste sie im Jahr 2000 zu Konzerten in die USA, Kanada und Frankreich.

Als Preisträgerin des Internationalen Jugendwettbewerbs der „Oldenburger Promenade“ erhielt sie 2001 von der Hannoverschen Musikhochschule das Angebot, ihre musikalische Ausbildung in der Oboenklasse von Prof. Klaus Becker fortzusetzen. Von 2002-2005 studierte sie dann im IFF und hat seither in über 100 Konzerten mitgewirkt.

Maria war mehrfach 1. Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“, wurde 2004 mit dem Förderpreis des Braunschweig Classix Festivals ausgezeichnet und trat als Solistin mit dem Staatsorchester Braunschweig auf.

Sie war Mitglied im Bundesjugendorchester des Deutschen Musikrats und errang 2007 den 3. Preis beim ARD Musikwettbewerb.

Seit 2005 ist Maria Stipendiatin der Yehudi-Menuhin Förderug „Live Music Now“ und wird seit 2009/2010 durch das Gerd-Bucerius-Förderstipendium der ZEIT-Stiftung in der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert.  

Im Jahre 2010 wurde Maria der Nachwuchs-Förderpreis im Rahmen des Prätorius-Musikpreises Niedersachsen zuerkannt.

2012 hat Maria eine Stelle als Solo-Oboistin des Orchesters in Winterthur/Schweiz erhalten.

 

Maria Sournatcheva über ihre Eindrücke im IFF

"IFF"- mit diesem Begriff begann für mich das Leben in Deutschland...

Ich studiere im Institut zur Früh-Förderung in Hannover; das war mein erster vollständiger Satz, den ich auf Deutsch gelernt habe.

Das IFF hat es geschafft, mir so vieles zu schenken!

Studium (großartig, vielseitig, immer spannend, mit Verständniss für meine ungewollte Schwächen in der Sprache und viel Kooperation mit der Goetheschule, mein Gymnasium, das ich besuchte, viel Konzerterfahrung, Kurse, Erlebnisse, Freunde und MEINE EXISTENZ in Deutschland überhaupt, denn am Anfang brauchte ich zuerst ein Zuhause und finanzielle Mittel).

Das alles wurde von dem IFF gezaubert, sogar an mein Heimweh wurde gedacht! Ich durfte während meines IFF-Studiums drei Mal pro Jahr nach Hause (und das ist nicht gerade nahe, nach Moskau!!!) mit der Hilfe von dem Institut reisen.

Jetzt, wenn ich zurückblicke, war das höchstwahrscheinlich die glücklichste Zeit meines Lebens!

Liebes IFF! Happy Birthday! Ich hoffe, wir werden immer wieder Jahr für Jahr neue Namen und neue Erfolge mitverfolgen!

Alles Gute und

          DANKE ! DANKE ! DANKE !

 

Zuletzt bearbeitet: 20.06.2014

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